Bärthels Jazz & Platt

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Pressestimmen

Hinweise

Hier finden Sie einen kleinen Auszug an Pressestimmen der vergangenen Jahre...

Ahrensburger Markt, 29. September 2001

Jazz und Platt mit Hermann Bärthel
Ahrensburg (am). Jazz und Platt mit Hermann Bärthel in der Trittauer Wassermühle seit Jahren ein Leckerbissen in der Vorweihnachtszeit. Die Karten sind heiß begehrt, immer wieder innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. Inzwischen bietet Veranstalter Horst Philipp Langeloh (Podium Konzert) im Rahmen des Ahrensburger Jazzherbstes einen weiteren Bärthel-Abend an - im Kiemen Theater in Bargteheide- Und auch der ist natürlich längst ausverkauft. Wer für keinen der Abende in Bargteheide oder Trittau Karten ergattern konnte, sollte sich jetzt ganz schnell den 12. Oktober notieren. Dann kommt der beliebte Autor in das Theater „Haus im Park" in Bergedorf. Der Abend beginnt um 20 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf an der MARKT-Theaterkasse.
Hermann Bärthel, bekannt aus der NDR-Sendereihe „Hör mal'n beten to", ist Autor vieler plattdeutscher Bücher. Wenn er die Bühne betritt und lesend seine Texte lebt, ist das Vergnügen für die Zuschauer garantiert, präsentiert er doch vor allem Glossen zu Themen aus Politik und Gesellschaft und natürlich satirische Geschichten zu den Widrigkeiten des Alltags.
So beweist Hermann Bärthel immer wieder, daß auch die Wahrheiten unserer modernen Zeit durchaus einen Platz in der plattdeutschen Sprache haben können. Die oft versteckte Ironie in seinen Geschichten wirkt nie verletzend sondern hat eine nachhaltige Wirkung auf seine Zuhörer.
In den Lesepausen spielt die Bourbon Skiffle Company. Auf dem Programm der sechsköpfigen Band stehen klassische Skiffle-Werke aber auch Country und Westem Songs, Blues und speziell arrangierte Folktitel. Seit mehr als 25 Jahren glänzen die Musiker durch unbändige Spielfreude-

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Bargteheide, 13. November 1999

Hermann Bärthel im Kleinen Theater Bargteheide:
„Alltägliches" - auf Platt erzählt
Bargteheide (jb). Unweigerlich erkennt man sich selbst, wenn Hermann Bärthel anfängt zu erzählen - von der Schwierigkeit beim Köpfen des Frühstückseis, der Einladung zum Essen, dem Versuch, sich die Pin-Num-mer der EC-Karte zu merken. Oder von den "Corn-pickers", über die man sich. immer so amüsiert hat, bis der Doktor GS einem selbst verordnet..... Herrliche Geschichten aus dem Alltag, auf Platt erzählt. Ehrlich, direkt, oft mit versteckter Ironie, aber nie verletzend.Im Gegenteil: Wieder einmal ist es Hermann Bärthel gelungen, seine Zuhörer zu erheitern. Bis auf den letzten Platz war das Kleine Theater ausverkauft - und so mancher wischte sich vor Lachen die Tränen aus den Augen!
Nach dem großen Erfolg in den vergangenen Jahren mit seinem "Jazz un Platt" in der Trittauer Wassermühle - ein Geheimtipp, der sich so herumgesprochen hatte, daß die Eintrittskarten inzwischen schon Monate vorher ausverkauft waren - wagte Horst Philipp Langeloh vom Podium Konzert im Ahrens-burger Jazzherbst ' 99 den Schritt in einen größeren Theatersaal. Nicht Ragtime Rudi wie in Trittau sondern die Canal Street Jazzband sorgte für den "Jazz zwischendurch". Und erntete damit verdienten Beifall. Wenngleich man sich von der Gruppe, die bereits seit über 35 Jahren zusammenspielt, vielleicht etwas mehr Ansprache des Publikums gewünscht hätte. Eine Vorstellung der einzelnen Band-Mitglieder wäre schön gewesen. ebenso eine Ansage der Titel. Doch das tat der Qualität ihrer Musik keinen Abbruch. Einer Musik, die ihren ganz unverwechselbaren Stil gefunden hat - eine Mischung aus arrangierter Musik und jazziger Improvisation, von traditionelleren Jazzstücken unterschiedlicher Stilrichtungen über Blues-Melodien bis hin zu Ragtime-Themen. Dabei dient als Grundlage hauptsächlich die Musik, die zwischen. 1910 und 1925 in New Orleans gespielt wurde von frühen schwarzen und weißen Marschkapellen und den ersten eigentlichen Jazzbands, deren Namen und Stücke nur durch mehr oder weniger zufällige Plattenaufnahmen bekannt sind.
Unnachahmlich wieder Hermann Bärthel, bekannt aus der NDR-Sendereihe "Hör mal'n beten to" und Autor vieler plattdeutscher Bücher. Man leidet geradezu mit ihm, wenn er von der Suche nach dem "Eggtuiner" ...in-. einem Geschäft in einem kleinen Dorf in Irland erzählt....Oder von den bei den Vip's, die bei der Party ganz wichtig ihre Visitenkarten austauschen, dem Kampf mit dem moderne Toaster.... Und daß Sektkorken manchmal verdammt fest sitzen, kennt schließlich auch jeder!
Zum Abschluss dann gab er seinem begeisterten Publikum noch einen "multifunktionalen Wiehnachtsriemel mit auf den Weg: "Der Osterhas, der Osterhas, der hoppelt durch das grüne Gras. Und hoppelt er so weiter, dann wird er wohl nur Zweiter. Und Erster wird der Weihnachtsmann, weil der ja ohne Eier hoppeln kann...."

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Wohlde, 24. Oktober 1999

Plattdeutscher Leseabend im Dorfhaus Wohlde war ein Genuss
Bei Hermann Bärfhel gerät auch das Aufschlagen eines Eis zum Happening
WOHLDE (cz). Über 100 Zuhörer füllten den Saal im Dorfhaus Wohlde, als der aus der NDR-Hörfunkreihe „hör mal'n beten to" bekannte Autor Hermann Bärthel Gast war. Veranstaltet wurde dieser höchst vergnügliche Abend gemeinsam von der Volkstanzgruppe Wohlde und der Kreisfahrbücherei des Landkreises Gelle.
Den Freunden der plattdeutschen Sprache ist Hermann Bärthel kein Unbekannter. Seine Auftritte im Rundfunk und in der Öffentlichkeit wie auch seine Publikationen haben ihn bekannt gemacht. „Fix wat los", unter dieses Motto hatte der Autor den Abend gestellt, so lautet auch der Titel seines jüngsten Buches. Aus diesem neuen Werk, aber auch aus seinen anderen Veröffentlichungen hatte Hermann Bärthel. eine. abwechslungsreiche und amüsante Auswahl zusammengestellt - so richtig „wat tau'n höögen"!
Hermann Bärthel ist ein höchst aufmerksamer Beobachter seiner Umgebung und semer Mitmenschen. Aus diesem Umfeld bezieht er den Stoff für seine heiter-ironischen, manchmal beinahe banal-grotesken, aber auch nachdenklichen und besinnlichen Geschichten und Erzählungen. Oftmals sind es Kleinigkeiten, mit denen er sich auf seine eigene Weise auseinandersetzt, wie das tägliche Frühstück mit seiner Frau Ida, die Entwicklung zum Kenner der modernen Kunst und klassischer Musik oder auch nur das Zubereiten und die Wirkungen unterschiedlicher Bowle-Kreationen. Das Aufschlagen des Frühstückseis gerät ihm zum Happening, bei den vergeblichem Versuch mit seinem Sohn zu telefonieren verstrickt er sich in den Wirrungen der modernen Tele-kommunationstechniken und ein Zwiegespräch mit einem Rumtopf ist einfach nur köstlich. Seine Erzählungen sind voller Ironie, die zwar den Humor der plattdeutschen Sprache unterstreicht.
Hermann Bärthel - in Wohlde in bester Erzählerlaune -verstand es, seine aufmerksamen Zuhörer ganz in seinen Bann zu ziehen. Eine sparsame aber wirkungsvoll eingesetzte Mimik unterstrich seine Gedanken, rundete sie ab und machte das Zuhören zum puren Vergnügen „Hermann in Äktschn" - in Wohlde war es live zu erleben.

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Kaltenkirchen, 29.April 1996

Oberstudienrat Bärthel brachte die Schultenversammlung in Fahrt
kn. Kaltenkircheri - Und wat hebt se sick wedder högt, de Schulten ... Der Jubi floß in Strömen - Bürgermeister Ingo Zobel war so freigie-big, daß sich mancher gar nicht dagegen wehren konnte und zu späterer Stunde natürlich auch gar nicht mehr wehren wollte --, die Biergläser wurden nicht leer, und die Stimmung stieg, je länger der Abend wurde. Im Bürgerhaus fand wieder die traditionelle „Schultenhöge" statt, die von der Stadt Kaltenkirchen schon seit vielen Jahren veranstaltet wird.
Haupt- und ehrenamtliche Bürgermeister aus den Nachbarorten, Ämtsvorsteher und -leiter, Wehrführer und Politiker trafen sich im Bürgerhaus, um ein wenig zu schnacken. Es begann mit Schwarzsauer sowie Bohnen, Birnen und Speck, später wurde nur noch Flüssiges konsumiert. Besonderer Gast bei der „Schultenhöge" war der Hamburger Oberstudienrat Hermann Bärthel, der sich als Erzähler der Rundfunksenderreihe „Hör mol'n beten to" und als niederdeutscher Schriftsteller einen Namen gemacht hat. In der ihm .eigenen Mundart verbreitete er „Äkschn" und verpackte Kritik in amüsante Geschichten: Er ließ sich über die „Grinspüppis" im Fernsehen aus, mache sich über die „Church-Card" und den Segen auf Kredit lustig und charakterisierte die verschiedenen Typen von Zuhörern - die „Sabbelfritzen", die „Ach-wat-Roboter" und die „Slophörers", die die Augen zumachen und alle fünf Sekunden mit dem Kopf nicken. Mit seinen Geschichten, in denen „Ida", seine Angetraute, immer eine besondere Rolle spielt, brachte er Stimmung in die Schultenversammlung. Nachher war kein Stimrnungsmacher mehr nötig - mit Jubi und Bier im Bauch klappte es auch so.

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